Projekt: Wächter der Weltgesundheit - Surveillance am Beispiel von Ebola in Uganda und Westafrika

Darum geht's

(folgt)

"Mit freundlicher Unterstützung von..."

Möglich wurde dieses Projekt dank des Peter Hans Hofschneider Recherchepreises für Wissenschafts- und Medizinjournalismus 2014/2015 von der Schweizer Stiftung Experimentelle Biomedizin. Ausgezeichnet wurde zum einen die Rechercheskizze für dieses Projekt und zum anderen mein Feature "Ein fremder Herr in ihrem Kopf" über das Kopfnick-Syndrom erhalten habe. Das Stipendium finanzierte die Kosten für Flüge, Unterkünfte, Assistenten und andere Ausgaben sowie einen Teil der Arbeitszeit.

Das Ergebnis: Die Publikationen

  • Pageflow "Seht ihr es denn nicht? – Warum Ebola zu spät erkannt wurde"

    Ein Multimedia-Spezial, in dem ich die Informationskette von dem guineischen Dorf, in dem Ebola ursprünglich ausgebrochen ist, bis zur Hauptstadt und Ärzte ohne Grenzen rekonstruiere. Hier wird hoffentlich deutlich wird, warum auf jeder Ebene etwas schief gelaufen ist und es deswegen drei Monate gedauert hat, bis der Ausbruch bekannt wurde.
    (Deutschlandfunk.de, 17.12.2015, zum Pageflow)

 

  • Radio-Feature "Wächter der Weltgesundheit – Ein Frühwarnsystem für Ebola"

    Ein 28-minütiges Radio-Feature, in dem ich erläutere, wie sich Krankheitsausbrüche irgendwo im Nirgendwo erkennen lassen: mit Surveillance. In Guinea funktionierte das kaum. In Uganda hingegen mittlerweile recht gut: Einmal wurde ein Ebola-Ausbruch so schnell entdeckt, dass es nur ein einziges Opfer gab. Ich habe die Oma des Mädchens in Uganda getroffen und den Vater des Patienten Null in Guinea; und ich habe die Twitter-Wall im Krisen- und Surveillance-Zentrum in Ugandas Hauptstadt gesen und die Stapel Papier mit Monatsberichten aus ganz Guinea.
    (Deutschlandfunk, 20.12.2015, zum Feature)

 

  • Online-Feature "Das Elend der Ebola-Erkennung"

    Die Surveillance-Strategien würden verbessert, Ausbrüche schneller erkannt, sagte die WHO Mitte Januar 2016, als erstmals der Ebola-Ausbruch in ganz Westafrika für beendet erklärt wurde. Es bleibt zu hoffen; und doch bin ich pessimistisch.
    (spektrum.de, 14.01.2016, zum Artikel)