Radio-Arbeitsproben

Feature: "Wächter der Weltgesundheit Ein Frühwarnsystem für Ebola"

 

Menschen und Maschinen, Telefone und Twitter, medizinisches Wissen und politischer Wille, Gesundheitsvorschriften und Gerüchte: All das ist nötig,um Ausbrüche irgendwo im Nirgendwo zu erkennen. Surveillance nennen Experten das. Mein Radio-Feature im Deutschlandfunk demonstriert, was beim Ebola-Ausbruch in Westafrika kaum funktioniert hat und wie hingegen Uganda längst aus einer verheerenden Ebola-Epidemie gelernt hat.

 

gesendet:

Deutschlandfunk

Sendung "Wissenschaft im Brennpunkt"

20.12.2015

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Feature: Lehren aus der Ebola-Epidemie in Westafrika

 

Die Ebola-Epidemie in Westafrika ist noch nicht vorbei. Doch einige Lektionen aus der Katastrophe sind längst klar.

 

Lektion Nummer eins: Helfer brauchen Vertrauen – damit sie auch helfen können. Lektion Nummer zwei: Das kranke Gesundheitssystem muss geheilt werden – und Geld reicht nicht als Medizin.

Lektion Nummer drei: Forschung inmitten einer medizinischen Katastrophe ist möglich – mit Mut und Vorbereitung.

Lektion Nummer vier: Zusammenrücken und die gelernten Lektionen nicht vergessen. Damit beim nächsten Mal das, was nicht gut gelaufen ist, besser gemacht wird. Und das, was gut gelaufen ist, wieder getan wird.


gesendet:

Bayern2

Sendung "IQ"

21.07.2015

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Ebola ist nicht neu in Westafrika

 

Niemand könne mit gutem Gewissen sagen, es hätte keine Warnung gegeben, berichtet Liberias oberste Gesundheitsbeamtin, Bernice Dahn, in einem Gastkommentar in der "New York Times". Bereits vor dreieinhalb Jahrzehnten gab es in Liberia Menschen, die eine Ebola-Infektion überlebt hatten.

 

gesendet:

Deutschlandfunk

Sendung "Forschung Aktuell"

04.05.2015

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Ebola: Geheilte übertragen tödliches Virus durch Sex

 

Wer von Ebola geheilt ist, in dessen Blut lassen sich schon nach ein paar Tagen keine Ebola-Viren mehr nachweisen. Ein aktueller Fall aus Liberia zeigt aber, dass das Ebola-Virus in der Samenflüssigkeit bedeutend länger vorkommen kann. Wer also Sex mit einem Überlebenden hat, dem droht hier noch länger die Gefahr einer Infektion. Jetzt wurde ein solcher Fall offiziell bekannt.

 

gesendet:

Deutschlandfunk

Sendung "Forschung Aktuell"

27.04.2015

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Feature: Versuch und Irrtum Ebola-Studien im Eilverfahren

 

Trial and Error: Ein Pharma-Unternehmen bietet der Weltgesundheitsorganisation an, einen Impfstoff gegen Ebola erstmals am Menschen zu testen - warum sagt die WHO "Nein, Danke"? Ärzte in Hamburg haben einen Ebola-Patienten und zwei noch nicht erprobte Medikamente - wie sollen sie den Kranken behandeln? Und wie schnell kann eine Behörde eine Studie genehmigen, wenn die Zeit so drängt, weil die Fallzahlen der Ebola-Epidemie in Westafrika schier explodieren? 

Ein Feature über Hürden und späte Hilfe, Experimente und Etappensiege von Forschern inmitten der bislang schlimmsten Ebola-Epidemie.

 

gesendet:

Deutschlandfunk

Sendung "Wissenschaft im Brennpunkt"

15.02.2015

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Ebola: Zufallsfund wird vielversprechender Impfstoff-Kandidat

 

Eigentlich wollte Heinz Feldmann damals, Ende der 1990er-Jahre, doch nur herausfinden, wie Ebola-Viren Menschen krank machen, wie der Körper auf diese gefährlichen Erreger reagiert. Doch wegen einer "Verlegenheitslösung" im Labor wurde aus den Experimenten mit Mäusen nichts - oder besser gesagt: etwas anderes. Statt eine Idee zu bekommen, wie ein zukünftiges Medikament für Ebola-Kranke funktionieren sollte, hatte Feldmann mit seinen Kollegen entdeckt, wie Menschen gar nicht erst Ebola bekommen könnten. Also einen möglichen Impfstoff. Doch der Heureka-Moment hielt sich in Grenzen.

 

gesendet:

Deutschlandfunk

Sendung "Forschung Aktuell"

13.02.2015

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Kranke Gesundheitssysteme: Warum Ebola auch ein Symptom ist

 

Die schlimmste Ebola-Epidemie aller Zeiten wütet seit mehr als einem Jahr in Westafrika und offenbart, wie schwach die Gesundheitssysteme in Guinea, Liberia und Sierra Leone sind. Der Ausbruch von Ebola führte zu einem Teufelskreis: Das schwache Gesundheitswesen ist der Epidemie nicht gewachsen - und die Epidemie lässt das Medizinwesen kollabieren. Indes: Ein Kontinent, mehr als 50 Länder - da gibt es nicht das eine einzige Gesundheitssystem, sondern viele verschiedene. Und manche davon sind eben krank. Die Krankenakten der afrikanischen Gesundheitssysteme reichen zurück bis in die Kolonialzeit und zeigen, wie verheerend politisch-wirtschaftliche Vorgaben etwa von der Weltbank sein können.

 

gesendet:

Deutschlandfunk

Sendung "Hintergrund"

20.01.2015

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Kranke Gesundheitssysteme und Vernachlässigte Tropenkranken: Über Ebola und Kala Azar, Pharma und Politik 


Seit 2014 wütet Ebola in Westafrika und offenbart die schwachen Gesundheitssysteme in Guinea, Liberia und Sierra Leone. Doch auf einem Kontinent mit mehr als 50 Ländern gibt es viele verschiedene Systeme: einige sind "krank", andere dagegen lassen hoffen. Ein Feature über Kala Azar und Chagas, Ebola und Entwicklungen in Afrikas Gesundheitssysteme.

 

gesendet:

SWR2

Sendung "Wissen"

13.01.2015

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Ebola: Wie das Virus vom Tier auf den Menschen übergesprungen ist

 

"Ein Kind als Indexfall: Da muss irgendwie was falsch sein. Der Indexfall sollte ein Mann und ein Jäger sein." Fabian Leendertz vom Robert-Koch-Institut in Berlin und seine Kollegen waren verwundert, als sie im April 2014 in Guinea versucht haben herauszufinden, von welcher Tierart und auf welche Weise das verheerende Ebola-Virus auf den Menschen übergesprungen ist. Nun berichten sie: Es waren wohl keine Flughunde und auch keine Ebola-Epidemie unter Schimpansen - sondern Fledermäuse, die in einem hohlen Baum lebten, der wiederum der "Spielplatz" für den Patienten Null war.

 

gesendet:

Deutschlandfunk

Sendung "Forschung aktuell"

30.12.2014

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Mentale Gesundheit in Madagaskar: Teufelsaustreibungen und eine Psychiatrie

 

"Ein Kind als Indexfall: Da muss irgendwie was falsch sein. Der Indexfall sollte ein Mann und ein Jäger sein." Fabian Leendertz vom Robert-Koch-Institut in Berlin und seine Kollegen waren verwundert, als sie im April 2014 in Guinea versucht haben herauszufinden, von welcher Tierart und auf welche Weise das verheerende Ebola-Virus auf den Menschen übergesprungen ist. Nun berichten sie: Es waren wohl keine Flughunde und auch keine Ebola-Epidemie unter Schimpansen - sondern Fledermäuse, die in einem hohlen Baum lebten, der wiederum der "Spielplatz" für den Patienten Null war.

 

gesendet:

SWR2

Sendung "Impuls"

27.11.2014

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"Afrikas vergessene Krankheiten": Themenwoche im Deutschlandfunk
 

Im August 2014 lief im Deutschlandfunk meine Themenwoche über vernachlässigte Gesundheitsprobleme in Entwicklungsländern - mit zwei halbstündigen Feature und einer fünfteiligen Serie sowie einigem mehr: 

 

  • Making of: Kollegengespräch über meine Recherchereise
    (Fr., 01.08., 16.35 Uhr, Forschung aktuell)

     

  • Neue Wege im Kampf gegen Chagas, Kala Azar und Co.
    (So., 03.08., 16.30 Uhr, Wissenschaft im Brennpunkt)

     

  • Typhus: Die Slum-Krankheit
    (Mo., 04.08., 16.35 Uhr, Forschung aktuell)

     

  • Epilepsie: Zu viele Schweinebandwürmer, zu wenig Neurologen
    (Di., 05.08., 16.35 Uhr, Forschung aktuell)

     

  • Antibiotika-Resistenzen: Eine Gefahr, nicht nur für Tuberkulose-Kranke
    (Mi., 06.08., 16.35 Uhr, Forschung aktuell)

     

  • Psychiatrie: Ein Land, eine Anstalt – und viele Teufelsaustreibungen
    (Do., 07.08., 16.35 Uhr, Forschung aktuell)

     

  • Kopfnick-Syndrom: Das mysteriöse Leiden
    (Fr., 08.08., 16.35 Uhr, Forschung aktuell)

     

  • Ein fremder Herr in ihren Köpfen: von nickenden Kindern und ohnmächtiger Medizin
    (So., 10.08., 16.30 Uhr, Wissenschaft im Brennpunkt)
    Ausgezeichnet mit dem Peter Hans Hofschneider Recherchepreis für Wissenschaftsjournalismus 2014/2015.

     

Auf der Website des Senders gibt es eine Sonderseite mit Links zu allen Manuskripten, einer Sound Slide Show als eine Art Roadmovie sowie noch mehr Informationen:

Zur Übersichtsseite beim DLF

 

Alle Audios, inklusive Trailer, können in dieser Soundcloud-Liste nachgehört werden:

Alle Beiträge zum Nachhören

 

DLF-Hintergrund: Der AIDS-Schreck ist zurück in Uganda

 

Aufzuhalten, dass HIV und AIDS sich weiter ausbreiten: Das ist vor vielen Jahren nur Uganda und Vietnam gelungen. Uganda war deswegen DAS Vorbild für die Länder in Sub-Sahara-Afrika. War – ist es aber nicht mehr. Denn in dem ostafrikanischen Land steigt seit Jahren die HIV-Rate wieder an. Das hat verschiedene Gründe - seien es die Medikamente, die das Leben mit HIV verlängern, oder eingestellte Präventionskampagnen. Ein Anti-Homosexualitätsgesetz, das Ugandas Präsident Museveni kürzlich unterzeichnet hat, dürfte die Situation noch mehr verschlechtern. 

 

gesendet:

Deutschlandfunk

Sendung "Hintergrund"

12.05.2014

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Ausgezeichnet mit dem Medienpreis 2014 der Deutschen AIDS-Stiftung.

Grippe-Saison: Hygienisch husten

 

"Gesundes neues Jahr" hört man dieser Tage allerorten - und dann wird man in der S-Bahn angehustet und im Supermarkt angeniest. Danke. Wer gut erzogen ist, hält sich die Hand vors Gesicht - aber das macht es nicht besser, sagen Experten. Sie raten: Husten Sie in die Armbeuge! 

 

gesendet:

Deutschlandfunk

Sendung "Forschung aktuell"

02.01.2014

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Haiti: Vorsorgen fürs nächste Erdbeben

 

Das nächste Erdbeben kommt bestimmt - auch wenn niemand weiß, wann. Im Januar 2010 erlebte Haiti eine verheerende Katastrophe. Nun, dreieinhalb Jahre später sind die meisten Trümmer beseitigt, und die Katastrophenvorsorge läuft an. Die Reportage bei DRadio Wissen berichtet über meinen Besuch bei einem Erdbebentraining und bei einem Architekten in Haiti.

 

gesendet:

DRadio Wissen

19.07.2013

"Crops for the Future" gegen eintönigen Speiseplan

 

Einst hatte die Menschheit rund 2500 Pflanzen auf dem Speisezettel. Mittlerweile ist unser Essen eintöniger geworden: Allein Reis, Mais und Weizen bilden zusammen 50 Prozent der Kalorienmenge, die ein Weltbürger im Durchschnitt sich nimmt. Eine so geringe Nahrungsvielfalt ist allerdings nicht ungefährlich.

 

gesendet:

Deutschlandfunk

Sendung "Forschung aktuell"

24.04.2013

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DRadio Wissen: Tödliche Träume

 

"Ich habe meine Frau aus Versehen umgebracht: im Schlaf. Ich bin doch Schlafwandler!": So oder so ähnlich hat sich mancher Mord-Verdächtige verteidigen wollen. Aber: Geht das überhaupt? Ein Schlaf-Forensiker und ein Schlaflabor-Leiter klären auf.

 

gesendet:

DRadio Wissen

14.02.2013

Kollegengespräch: Kaum neue Medikamente für vernachlässigte Tropenkrankheiten

 

Dengue-Fieber, Flussblindheit oder Leishmaniose: Das sind drei Krankheiten, die zu den sogenannten vernachlässigten Tropenkrankheiten gehören. Wenn es Medikamente gibt, sind sie meistens unmodern, brauchen eine gute Kühlkette und haben viele Nebenwirkungen - falls sie überhaupt bei den Patienten ankommen. Eine neue Studie zeigt: Es werden nach wie vor kaum neue Medikamente für diese Erkrankungen entwickelt.  

 

gesendet:

Deutschlandfunk

Sendung "Forschung aktuell"

14.12.2012

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Feature: "Die Arche Noah Madagaskar sinkt"


Madagaskar ist eine einzigartige Arche Noah. Doch zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht, ebenso das Rettungsschiff an sich. Ein viertelstündiges Feature stellt die verschiedenen Gefahren für den Artenvielfalt-Hotspot Madagaskar vor.

 

gesendet:

WDR 5

"Leonardo - Wissenschaft und mehr"

28.08.2012

Madagaskar: Zu Besuch in der Vanille-Welthauptstadt

 

"Milchreis mit Vanille aus Madagaskar" und "Cremiges Vanille-Eis mit echter Vanille aus Madagaskar": In deutschen Supermärkten findet man immer wieder Vanille aus dem "Land, wo der Pfeffer wächst". Bis das schwarze, süße Vanille-Mark und die braunen, aromatischen Vanille-Schoten dort ankommen, ist der Weg lang. Los geht es in der Vanille-Welthauptstadt Antalaha an der Nordostküste Madagaskars.

 

gesendet:

DRadio Wissen

12.06.2012